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Wochenspruch praktisch: 11. Sonntag nach Trinitatis

Vor dem ersten Termin bewusst einmal langsam atmen und den Vers lesen.

Eine erwachsene Person hält am Morgen in einer schlichten Alltagsszene kurz inne, steht oder sitzt ruhig am Fenster oder an einem aufgeräumten Schreibtisch. Warmes Licht fällt in den Raum. Die Stimmung ist still und gesammelt.

Manchmal beginnt eine Woche im Sprint. Der erste Termin wartet. Der Kopf ist schon voll. Genau dort kann der Wochenspruch einen kleinen Raum öffnen:

„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petr 5,5b)

Demut heißt nicht, sich kleinzumachen. Eher das Gegenteil: ehrlich werden. Ich muss nicht alles im Griff haben. Ich muss nicht größer wirken, als ich bin. Ich darf ankommen, atmen und mit leeren Händen vor Gott stehen.

Eine kleine Übung für diese Woche: Bevor dein erster Termin beginnt, halte einen Moment still. Atme einmal langsam ein und aus. Lies den Vers. Vielleicht nur leise im Kopf. Und dann geh los – nicht mit Druck, sondern mit dem Vertrauen: Ich muss mich nicht beweisen. Gottes Gnade trägt.

Frage für die Woche: Wo würde es mir gut tun, heute nicht stärker, schneller oder wichtiger erscheinen zu müssen?

#Wochenspruch #Kirchenjahr #AlltagUndGlaube

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