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Warum gibt es Fürbitten?
Fürbitten geben dem, was uns und andere bewegt, einen Platz vor Gott. Sie verbinden persönliches Beten mit Verantwortung füreinander und für die Welt.
Warum gibt es Fürbitten?
In vielen Gottesdiensten kommt der Moment, in dem für andere gebetet wird. Für Kranke. Für Menschen in Sorge. Für die, die Verantwortung tragen. Fürbitten bedeuten: Ich kreise nicht nur um mich selbst. Ich bringe vor Gott, was andere brauchen und was diese Welt belastet.
Dabei sind Fürbitten keine Zauberformel. Sie ersetzen kein Handeln. Aber sie verändern den Blick. Wer für andere betet, nimmt sie ernst. Wer ihre Not vor Gott bringt, übt Mitgefühl und Verantwortung.
Fürbitten haben auch etwas Tröstliches: Ich muss nicht alles lösen. Aber ich kann Menschen und Situationen Gott anvertrauen. Das ist wenig und viel zugleich.
Vielleicht ist das der Sinn: Beten öffnet das Herz. Und manchmal auch den nächsten Schritt.
Gesprächsfrage: Für wen würdest du heute eine Fürbitte sprechen?
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