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Rolf Arnold: Lernen als Eigenaktivität – was heißt das für den Religionsunterricht?
Religionsunterricht wird lebendig, wenn Lernen nicht nur vermittelt, sondern von den Lernenden selbst mitvollzogen, gedeutet und gefragt wird.
Rolf Arnold betont: Lernen ist Eigenaktivität. Menschen lernen nicht einfach dadurch, dass ihnen etwas gesagt wird. Sie lernen, indem sie sich Inhalte selbst aneignen, einordnen, prüfen und mit dem eigenen Leben verbinden.
Für den Religionsunterricht ist das ein spannender Gedanke. Glaube, Sinn, Zweifel, Hoffnung oder Verantwortung lassen sich nicht einfach „einfüllen“. Sie brauchen Räume, in denen Schülerinnen und Schüler mitdenken, fragen, deuten und auch widersprechen dürfen.
Vielleicht ist genau das eine Stärke des Religionsunterrichts: Nicht nur Antworten bereitzuhalten, sondern Lernprozesse zu eröffnen.
Wie passt Arnolds Gedanke aus eurer Sicht zum Religionsunterricht?
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