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Neuer Wochenspruch: 14. Sonntag nach Trinitatis

Der Wochenspruch eröffnet die Woche mit einem stillen Impuls zur Dankbarkeit und zum Erinnern an Gottes Güte.

Ein ruhiges Naturbild im weichen Morgenlicht. Auf Gräsern oder Blättern liegt feiner Tau. Die Farben sind sanft, der Hintergrund unscharf. Das Bild wirkt still und offen und lädt zum Innehalten ein.

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103,2)

Manche Wochen beginnen laut. Termine, Nachrichten, offene Listen. Dieser Satz setzt einen anderen Ton. Er drängt nicht. Er erinnert.

Dankbarkeit ist nicht immer ein großes Gefühl. Manchmal ist sie klein und leise. Ein Atemzug frische Luft. Ein Lichtstreifen am Morgen. Ein Mensch, der mit Geduld spricht. Ein Moment, in dem das Herz nicht festhalten muss, sondern wahrnimmt.

Der Wochenspruch lädt nicht dazu ein, das Schwierige zu überdecken. Er lädt dazu ein, das Gute nicht zu vergessen. Beides kann nebeneinander stehen: das, was schwer ist, und das, was trägt.

Vielleicht beginnt diese Woche mit einer einfachen Übung: kurz anhalten und erinnern. Was hat dir gutgetan? Wo war Raum zum Aufatmen? Was war ein Zeichen von Güte?

Ich wünsche dir einen stillen Blick für das Gute, das schon da ist.

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