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Neuer Wochenspruch: 11. Sonntag nach Trinitatis

Der Wochenspruch eröffnet die Woche mit einem stillen Impuls über Demut und Gnade.

Ein schmaler Weg führt durch eine stille Landschaft im weichen Morgenlicht. Auf den Gräsern liegt Tau, die Farben sind zurückhaltend und warm. Das Bild wirkt ruhig und offen.

„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“

  1. Petr 5,5b

Manchmal sind es die stillen Bilder, die viel sagen: ein Weg am frühen Morgen, noch feucht vom Tau. Nichts drängt sich in den Vordergrund. Alles ist einfach da.

Der Wochenspruch für diese Woche führt an genau so einen Ort im Inneren. Er lenkt den Blick weg vom Vergleichen, weg vom Sich-selbst-Großmachen. Demut heißt nicht, sich kleinzureden. Demut heißt: ehrlich werden. Vor Gott muss ich keine Rolle spielen. Ich muss nicht glänzen. Ich darf kommen, wie ich bin.

Gnade wächst da, wo Menschen offen werden. Wo sie nicht alles im Griff haben müssen. Wo sie wissen: Ich lebe nicht aus meiner Leistung allein.

Vielleicht beginnt diese Woche gut, wenn wir einen Moment still werden und uns fragen: Wo kann ich loslassen, was mich hart macht?

Gottes Gnade begleite dich in diese neue Woche.

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