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Ins Unbekannte

Wir sind nicht allein unterwegs

Aufnahme der Predigt (19:33)
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Die Predigt "Ins Unbekannte" von Christoph Fischer und alle dazu gehörigen Ressourcen (Predigtzettel, Aufnahme) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Verwendete Bilder stehen eventuell unter eigenen Lizenzbedingungen. Ausdrücklich von der Creative Commons-Lizenz ausgenommen sind die Logos und Namen der Gemeinde, in der die Predigt gehalten wurde und ihrer Arbeitsbereiche.

Predigttext

In aller Kürze

Jahreswechsel: Wie Israel am Rand der Wüste stehen wir vor dem großen Unbekannten: Was kommt auf uns zu? Wie wird es uns ergehen? Wenn wir doch nur auch eine Wolken- und Feuersäule hätten, die uns Orientierung gibt...

Gnade mit euch und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Jerusalem.

Ich bin den Ölberg hinaufgestiegen. Vorbei an Gethsemane, die steilen Gässchen in den Olivenhainen. Hinauf, über den Höhen des jüdischen Friedhofs, zur Kirche der Männer von Galiläa. Schnaufend stehe ich eine Weile oben. Dann geht es eben weiter. "Martin Buber Street" heißt die große Straße. Ich muss lächeln. Ein vertrauter Name aus meinem eigenen Land. So wie das "Auguste-Victoria-Krankenhaus" ein Stück weiter. Es ist heiß und ich schlendere weiter an der Straße Richtung Hebrew University, zu meiner Linken immer das großartige Panorama des Zionsbergs mit der berühmten Altstadtkulisse: Stadtmauer, Tempelberg, die goldene Kuppel des Felsendoms. Plötzlich lichten sich die Olivenhaine zu meiner Rechten. Mit einem Schlag wird der Blick frei auf das, was dort beginnt: Die Wüste. Ganz nah am Stadtrand liegt sie im Licht des späten Nachmittags plötzlich vor mir. Groß. Und leer. Eine unbekannte Weite. Irgendwie schön. Und irgendwie bedrohlich unnahbar. Die Wüste. Das große Unbekannte.

Etam.

So ähnlich muss es Ihnen damals gegangen sein: Gerade noch waren sie jubelnd ausgezogen aus Ägypten, dem Land ihrer Sklaverei. Gott hatte gesiegt. Er hat sein Volk befreit. In einer langen Auseinandersetzung hat er seine Macht gezeigt, auch über den Pharao, den mächtigsten Mann ihrer Welt. Endlich sind sie frei. Sie dürfen gehen, werden sogar noch beschenkt. Ein Jubelzug. Feiernd und singend ziehen sie ein letztes Mal durch die vertrauten Straßen. Beschwingt durchqueren sie die fruchtbaren Ebenen des Nildeltas. Nach Osten geht es. Heim. Zurück in das sagenumwobene Land, das Gott einst ihrem Vater Abraham versprach.

Mit jedem Schritt gibt es neues zu entdecken. "Schau mal, da", ruft man sich aufgeregt zu. Man erzählt sich von seinen Träumen für die Zukunft. Man schwelgt miteinander in Hoffnungen und großen Visionen. Und geht weiter. Nach Osten.

Sukkot liegt hinter ihnen. Die letzte Grenzfestung des ägyptischen Reichs. Nun kommen nur noch kleine Dörfer. Etam. Da sind sie jetzt angekommen. Etam. Am Rande der Wüste.

Ob wohl auf diesen letzten Kilometern die Jubelrufe noch zu hören waren? Ob da nicht wohl mancher leiser geworden ist. Nachdenklicher vielleicht auch, mit jeder vertrauten Wegmarker, die sie nun ein letztes Mal passierten. Durch das Tor in der Mauer. Hinaus in das äußerste Umland. Und dann: Etam. Und dahinter: Nur noch Wüste.

Was da wohl auf uns zukommt? Was werden wir dort finden? Wie wird das sein? Wie werden wir den Weg finden? Wovon werden wir leben? Und wohin wird uns das alles führen.

Die Wüste liegt vor uns. Das große Unbekannte.

Tailfingen.

Ein Jahr geht zu Ende. Und was für ein Jahr. Schon das Frühjahr hat uns gezwungen, gewohnte Wege zu verlassen. Wer hätte das gedacht, dass wir einmal Masken tragen? Schulen und Geschäfte schließen? Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen einhalten müssen? Wer hätte gedacht, dass ein unsichtbares Virus uns einmal um unser Leben fürchten lässt und um das unserer Lieben?

2020 war in manchem wie eine Achterbahnfahrt. Höhen und Tiefen, Hoffnungen und Ängste, immer neue Herausforderungen, Enttäuschungen, immer neue Lichtblicke, die uns wieder hoffen ließen. Und das alles in rasender Geschwindigkeit. Wir: ohne Kontrolle.

Weihnachten. Ganz anders als je zuvor zu unseren Lebzeiten. Wer hätte gedacht, dass wir einmal die Kirchen schließen?

Und jetzt: Ein neues Jahr. Was wird es uns bringen? Schon der Anfang ist besonders. Lockdown. Eine Verlängerung winkt schon. Und gleichzeitig: Die ersten Impfungen. Wieder ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Ob das wohl die Wende ist? Und wie lange mag es dauern, bis wirklich eine Veränderung da ist? Was kommt bis dahin noch? Und was kommt dann? Werden wir unsere Gesellschaft, unser Land noch wiedererkennen?

Ein neues Jahr beginnt. Es scheint, als seien in den letzten Monaten bereits die letzten noch bekannten Orte an uns vorbeigezogen. Was vor uns liegt: Das große Unbekannte.

Etam.

Aus dem 13. Kapitel des Exodusbuchs:

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Exodus 13,20-22)

Tailfingen.

Jetzt weiß ich, was uns fehlt: Eine Wolkensäule. Eine Feuersäule bei Nacht. Ich habe zumindest noch keine gesehen.

Wäre es nicht das gewesen, was wir dieses Jahr gebraucht hätten? Eine Wolken- und Feuersäule, die uns den Weg weist? Die uns das Dunkel, in dem wir herumtappen, erhellt? Die uns zeigt, wo wir hingehen, was wir tun sollen?

Stellt euch vor: Unsere Politiker hätten einen solchen göttlichen Wegweiser gehabt. Hätten von Anfang an, schon Ende 2019, gewusst, was zu tun ist. Rechtzeitig und vorausschauend, immer genau die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit getroffen. Was hätte der Welt alles erspart bleiben können? Versteht mich nicht falsch, ich bin dankbar für unsere Regierung und für viele Entscheidungen mit Augenmaß, die uns vor Schlimmem bewahrt haben. Ich sehe aber auch kritisch manche Fehler, die gemacht wurden. Wer tut das nicht? Im Rückblick ist man immer schlauer. Wenn wir doch nur eine Wolkensäule gehabt hätten. Und eine Feuersäule bei Nacht.

Stellt euch vor: Unsere Wissenschaftler hätten einen solchen göttlichen Wegweiser gehabt. Hätten von Anfang an gezeigt bekommen, was Sache ist. Hätten in ihrer Suche nach Antworten und Erklärungen, nach Therapien und Impfstoffen, nach Prognosen und Entwicklungen, nie eine einzige falsche Fährte betreten. Vielleicht wäre der Schrecken heute längst nur noch eine Erinnerung! Versteht mich nicht falsch: Ich bin froh und dankbar für alles, was die Wissenschaft uns dieses Jahr an Hilfe gebracht hat. Aber sie funktioniert eben, wie menschliche Wissenschaft funktionieren muss: Mit Hypothesen und Theorien, mit Versuchen und Fehlschlägen und Korrekturen und vielen Kurven und Windungen und Sackgassen auf dem Weg hin zum Ziel. Wenn wir doch nur eine Wolkensäule gehabt hätten. Und eine Feuersäule bei Nacht.

Stellt euch vor: Unsere Kirche hätte einen solchen göttlichen Wegweiser gehabt. Wie viele nie dagewesene Entscheidungen mussten dieses Jahr getroffen werden. Getroffen -- und dann oft noch dreimal revidiert. Und am Ende weiß doch keiner, ob das jetzt die beste Entscheidung war. Wie viel haben wir dieses Jahr für die Tonne geplant. Wie viel mussten wir absagen. Wie viele Erwartungen und Hoffnungen wurden enttäuscht. Wenn wir doch nur eine Wolkensäule gehabt hätten. Und eine Feuersäule bei Nacht.

Stellt euch vor: Jeder von uns hätte in seinem persönlichen Leben einen solchen göttlichen Wegweiser gehabt. Bei all den Fragen, all den Herausforderungen, all den völlig neuen Situationen, mit denen wir zu kämpfen hatten. Bei all den Zweifeln, die an unserem Glauben zu nagen begannen. "Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!" -- Wer hätte gedacht, dass die Jahreslosung auf diese Weise an Aktualität gewinnt? Wenn wir doch nur eine Wolkensäule gehabt hätten. Und eine Feuersäule bei Nacht.

Etam.

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Exodus 13,20-22)

Tailfingen.

Um 0 Uhr beginnt das Jahr 2021. Ohne großes Feuerwerk. Und ohne Feuersäule. Das große Unbekannte.

Etam.

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Exodus 13,20-22)

Tailfingen.

Meine Zeit steht in deinen Händen. (Ps 31, 16a)

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr behütet dich;
der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.
Der Herr behüte dich vor allem Übel,
er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit! (Psalm 121)

Etam.

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Exodus 13,20-22)

Tailfingen.

Wenn es doch nur einfacher zu glauben wäre. Sichtbar. Klar. Kein "Fahren auf Sicht" wie schon das ganze Jahr 2020. Wenn wir doch nur eine Wolkensäule hätten. Und eine Feuersäule bei Nacht!

[...]

Nein, draußen ist immer noch nichts sichtbar. Und das wird wohl auch so bleiben. Auch 2021 wird wohl keine Wolkensäule auf dem Schlossberg thronen, die uns den Weg weist in unseren Herausforderungen und Entscheidungen. Und es wird nachts kein Feuer auf dem Braunhardsberg lodern, das uns den Glauben stärkt, weil wir sehen: Gott ist da.

Aber sind wir denn wirklich ganz verloren? Verlassen, am Rande der Wüste, des großen Unbekannten?

Vielleicht sehen unsere Wolken- und Feuersäulen nur ganz anders aus, als wir das nach der Lektüre des Exodusbuchs erwarten?

Vielleicht verliert man das manchmal aus dem Blick -- und deshalb hier die Erinnerung an ein paar Wegbegleiter, die auch 2021 zur Seite stehen werden:

"Wolke von Zeugen"

Erstens: Wir sind nicht allein unterwegs. Und wir sind nicht die ersten, die den Weg des menschlichen Lebens gehen. Natürlich ist jedes Leben einzigartig und keine Situation wirklich mit der anderen vergleichbar. Und doch sind unsere Herausforderungen heute die, denen sich schon andere vor uns stellen mussten. Luthers Briefe aus der Zeit der Pest in Wittenberg wurden 2020 wieder ganz aktuell, oder Lieder von Paul Gerhardt, der nicht nur Pest sondern auch die Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs miterleben musste. Glaubende Menschen, die sich mit Leid und Leiden, mit Zweifel und mit unbekannten Wegen auseinandersetzen mussten. Und wir können von ihnen lernen. "Wir stehen auf den Schultern von Riesen", sagte Bernhard von Chartres schon um das Jahr 1120 herum. Eine "Wolke von Zeugen" nennt das die Bibel im Hebräerbrief. Also doch vielleicht eine Wolkensäule. Nur anders.

Und da muss man gar nicht immer erst Jahrhunderte in die Vergangenheit schauen -- wobei es gar nicht schlecht ist, die Erfahrung von Jahrhunderten mitzubedenken. Oft genügt schon der Blick in unsere eigene Umgebung. Da gibt es Menschen, glaubende Menschen, mit ihren Erfahrungen, von denen wir lernen können. Die uns Richtung geben können; Leitlinien, die sie gefunden haben; Lebensweisheit. Die uns Zeugen sein können, mit ihrer Geschichte, dass Gott bei uns ist -- auch wenn wir keine Feuersäule sehen, die unser Dunkel erleuchtet.

Wort des Lebens

Zweitens: Wir sind nicht allein unterwegs. Wir sollten nicht plötzlich so tun, als habe der Gott, der Israel sichtbar in Wolken - und Feuersäule führte, uns völlig ohne Wegweiser im Nebel zurückgelassen. Oder in der Wüste. Im Gegenteil: Wo Israel damals noch auf die Interpretation von Himmelserscheinungen angewiesen war, haben wir von Gott doch deutlich mehr an die Hand bekommen. Gott redet doch zu Menschen! Überliefert in der Schrift finden wir zwar nicht die Enzyklopädie der Lebensumstände und ihrer Lösungen, die manche Menschen dort gerne hätten. Aber wir finden Gottes Reden zu uns in deutlicher Form -- genug, um uns immer wieder Weisung und Richtung zu geben, unsere Prioritäten zu setzen und uns vor gefährlichen Sackgassen zu behüten. Genug, um uns im Dunkel von Leid und Zweifel zu trösten und uns zu vergewissern, dass Gott immer bei uns ist.

Vielleicht sollten wir 2021 mehr in der Bibel lesen. Viele beginnen den Tag ja damit, aus den Losungen ein Schriftwort zu lesen. Das ist schon ein guter Start! Aber das wird uns nur dann weiterhelfen, wenn zum Lesen auch das Handeln kommt: Vielleicht sollten wir 2021 mehr auf die Bibel Hören -- darüber nachdenken, sie auf unser Leben beziehen und ihre Worte mitnehmen, wenn das Buch längst wieder zugeklappt ist. Um sie dann umzusetzen.

"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege" (Psalm 119,105). Eine Feuersäule zum Mitnehmen, im praktischen Buchformat.

Jesus

Drittens: Wir sind nicht allein unterwegs. Gerade haben wir doch gefeiert, dass Gott selbst Mensch geworden ist. In Jesus tritt er in die Umstände des menschlichen Lebens ein. Immanuel -- Gott mit uns. In ihm sehen wir, wie Gott sich Leben vorstellt. Wie Gottes Liebe Hände und Füße bekommt. Ein Blick auf sein Leben gibt uns Richtung und Prioritäten für das unsere. Da gibt es genug für 2021, woran wir uns orientieren können. Über ein ganz großes Stichwort werden wir gleich morgen, am 1. Januar, reden: Barmherzigkeit. Denn wer der Richtung Jesu folgt, der begegnet wahrscheinlich Menschen, mit denen er nicht gerechnet hätte: Jesus sind besonders die wichtig, die am Rande stehen. Die Hilfe brauchen. Die nicht groß, stark, schön, reich und begeisternd sind. Ihrer nimmt er sich an. Wir brauchen gar keine Wolken- oder Feuersäule für das Jahr 2021. Es würde schon genügen, wenn wir dem folgen, was wir bei Jesus sehen können.

Immanuel

Viertens: Wir sind nicht allein unterwegs. Das hat uns Gott doch versprochen. Schon in der Taufe haben wir seine Zusage gehört: "Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28.20). Glaubt ihr wirklich, dass ein Virus das ändern könnte? Glaubt ihr wirklich, dass irgendetwas das ändern könnte? Habt ihr den Paulustext aus Römer 8 gehört, nach dem nichts uns von Gottes Liebe trennen kann? Braucht es wirklich erst eine Wolken- oder Feuersäule, damit wir das für Wahrheit halten?

Etam.

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht. (Exodus 13,20-22)

Tailfingen.

Meine Zeit steht in deinen Händen. (Ps 31, 16a)

2020. Das ganze Jahr.

Auch 2021.

Amen.

 

 

Über Christoph

Christoph Fischer (* 1978) ist Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf der Pfarrstelle „Erlöserkirche“ in Albstadt-Tailfingen.

Christoph ist verheiratet mit Rebecca. Gemeinsam haben sie drei Töchter.

Pfarrer